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 Strom und Wärme  verursachen fast die Hälfte aller Emissionen 

Die Treibhausgase in der Atmosphäre sind hauptverantwortlich für die Klimaerwärmung und ihre katastrophalen Folgen. Sie absorbieren mit steigender Menge immer mehr der vom Boden abgegebenen Wärmestrahlung, die sonst in das Weltall entweichen würde.

Mit einem Anteil von 42 Prozent war die Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung weltweit im Jahr 2018 der größte Verursacher der energiebedingten CO2-Emissionen (Quelle: Statista). Das entspricht rund 13,98 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid-Emissionen.

 

Energiebedingte Emissionen beschreiben das Ausstoßen von Treibhausgasen, welche bei der Umwandlung von Energieträgern produziert werden. Ein Beispiel hierfür ist die Umwandlung des Energieträgers Kohle in Strom, wobei u.a. Kohlenstoffdioxid freigegeben wird. Die Verbrennung von Stoffen zur Energieerzeugung ist in Deutschland für etwa 93 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich.

Erfahre im Folgenden mehr über

Ökostrom und dessen Relevanz:

 Wir fördern im Ökostrom-Radar 

Transparenz 

Wir möchten Ökostromanbieter, die kontinuierlich in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren, für die Verbraucher besser erkenntlich machen. Deshalb erstellen wir aktuell unseren Ökostrom-Radar, der mit dem übersichtlichen Vergleich wichtiger ökologischer Parameter mehr Transparenz schafft.

 

Einer unserer Partner, die Polarstern Energie GmbH, hat uns im Interview interessante Einblicke eröffnet.

1. Ökostrom reduziert

die Emissionen

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Stammt der Ökostrom aus 100% erneuerbaren Energiequellen, verantwortet dieser nur 10% der Emissionen, die bei konventionellem Strom entstehen. Diese Emissionen entstehen zum Beispiel durch den Bau der Anlage mit Photovoltaikpanelen oder durch Legen und Warten der Leitungen. Durch echten Ökostrom können also bis zu  90% der Treibhausgasemissionen von konventioneller Energiegewinnung eingespart werden!

2. Ökostrom ist erneuerbar

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Ökostrom zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass er aus erneuerbaren Quellen stammt. Erneuerbare, also nichtfossile Energiequellen sind Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlungsenergie, Geothermie und Biomasse.

3. Ökostrom muss nachgefragt werden

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Damit Ökostrom wirklich die Energiewende fördert und das Klima schützt, muss zum einen kontinuierlich in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert werden. Zum anderen muss bei der Stromerzeugung auf das Kraftwerk und die zusätzlichen Emissionen geachtet werden (Emissionen für Wartungen etc.). Es geht jedoch nicht nur um neue Ökokraftwerke, sondern auch um Modernisierung und Verbesserungen bestehender Kraftwerke im Sinne von Natur- und Tierschutz.

4. Dein Handeln

ist relevant

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Steigt die Nachfrage nach Ökostrom über das verfügbare Angebot (Herkunftsnachweise in Europa), müssen auf der Angebotsseite neue Ökokraftwerke gebaut werden. Aufgrund der dadurch steigenden Verfügbarkeit, kann so langfristig konventionelle Energieerzeugung abgelöst werden. Wichtig für eine schnelle Verbesserung ist also die Reinvestition von Einnahmen durch die Nachfrage von Ökostrom in erneuerbare Energien.

 

Mit deiner Stromanbieterwahl entscheidest du also über das Gelingen und die Geschwindigkeit der Energiewende mit!